Durchfall bei Kindern: Wie kann Hefe helfen?

Durchfall bei Kindern: Wie kann Hefe helfen?

Der Anruf von der KITA, das Kind hat Durchfall.

Kommt ja schon auch mal vor, was ist jedoch wenn der Durchfall auch am nächsten Tag noch bleibt? Als erste Hilfe in den ersten Tagen sollte man auf Hausmittel und verschreibungsfreie Medizin zurückgreifen, um den Durchfall in den Griff zu kriegen und das Kind nicht zu lange zu schwächen. Denn Schuld sind meist Bakterien oder Viren, die sich breit machen und der Körper sich mit Durchfall wehrt, um alles unerwünschte herauszuspülen. Beim Gang in die Apotheke bekommt man besonders bei kleineren Kindern ein Hefe-Pulver. Das war´s dann auch schon.

Was ist Hefe?

Hefe ist ein nützliches Probiotikum, dessen Potenzial zur Behandlung von Durchfallerkrankungen, auch bei Kindern, untersucht wurde.

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die in ausreichenden Mengen verzehrt werden und der Gesundheit zugute kommen.

Hefe bei Durchfall?

  • Durchfall kann das natürliche Gleichgewicht der Darmbakterien stören. Probiotika wie Hefe (es gibt verschiedene Arten) helfen, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen, indem sie das Wachstum nützlicher Bakterien fördern und das Wachstum schädlicher Bakterien hemmen.
  • Verbesserung der Immunfunktion: Hefe kann das Immunsystem stimulieren und dem Körper helfen, Infektionen abzuwehren, die Durchfall verursachen oder dazu beitragen könnten.
  • Verringerung von Entzündungen: Einige Studien deuten darauf hin, dass Hefe entzündungshemmende Wirkungen haben kann, was bei der Behandlung von Durchfall von Vorteil sein kann, da Entzündungen häufig mit Magen-Darm-Beschwerden verbunden sind.
  • Produktion kurzkettiger Fettsäuren: Hefe kann kurzkettige Fettsäuren produzieren, die eine Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit der Darmschleimhaut spielen und zur Verringerung von Durchfall beitragen können.

Hefe hat sich zwar als vielversprechend bei der Behandlung von Durchfall erwiesen, insbesondere im Zusammenhang mit der Einnahme von Antibiotika oder Infektionen, aber es ist wichtig bei länger anhaltenden Beschwerden einen Arzt oder Ärztin aufzusuchen um eine geeignete Einnahme zu besprechen.


Meine Empfehlung sind unterstützende Nahrungsergänzungsmittel (auch für Kinder) mit dem Hefe-Stamm Saccharomyces cerevisiae.

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